Vertreter des RAC und des SEAC erläuterten den aktuellen Stand der Beratungen und beantworteten Fragen der Teilnehmer.
Beide Komitees befürworten grundsätzlich eine Regulierung der Stoffgruppe. Für Anwendungen ohne verfügbare Alternativtechnologien sind Ausnahmeregelungen mit Laufzeiten von fünf beziehungsweise zwölf Jahren vorgesehen, jeweils ergänzt um eine Übergangsfrist von 18 Monaten. Gleichzeitig betonte der RAC, dass auch bei ausgenommenen Anwendungen Maßnahmen zur Risikominimierung erforderlich bleiben.
Für die Oberflächentechnik ergeben sich daraus erhebliche Herausforderungen. Besonders relevant ist, dass sich die geplante Regulierung nicht nur auf PFAS-haltige Netzmittel, sondern auch auf Materialien wie PVDF im Anlagenbau beziehen könnte. Gleichzeitig besteht ein direkter Zusammenhang zwischen PFAS-haltigen Netzmitteln zur Aerosolreduzierung und den geplanten Expositionsgrenzwerten im Rahmen der vorgesehenen Cr(VI)-Beschränkung.
Damit entwickeln sich derzeit zwei regulatorische Verordnungen innerhalb desselben Anwendungssegments in eine komplett entgegengesetzte Richtung. Dies muss an den richtigen Stellen thematisiert werden.
Die Public Consultation zu PFAS läuft noch bis zum 25. Mai 2026. Machen Sie mit und gestalten Sie mit Ihrem Kommentar aktiv die kommende Regulierung in der Oberflächentechnik.
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Vecco Vorstand
