Die wirklichen sozio-ökonomische Kosten von Cr(VI)

Neue Studie deckt auf: Die wirklichen sozioökonomischen Kosten von Cr(VI)

Eine von Vecco und dem ZVO bei dem renommierten Beratungsunternehmen EPPA beauftragte Studie zeigt: Die sozioökonomischen Folgen des Non-Use-Szenarios „Schließung einer Galvanik“ könnten erheblich höher ausfallen als bislang vom SEAC angenommen. Analysiert wurden die Autorisierungen von 35 Clusterunternehmen und zwölf Einzelautorisierungen.

Während der SEAC für das betrachtete Szenario Kosten von 0,13 Mio. € pro Beschäftigten zugrunde legt, kommt die EPPA-Analyse in unserem Beispiel auf 5,4 Mio. € pro Arbeitsplatz. Das entspricht einem Multiplikator von über 40 oder einer Abweichung von satten 4.054 %.

Ein wesentlicher Grund: Der entgangene Unternehmensgewinn bildet nur einen kleinen Teil der tatsächlichen Folgen ab. Hinzu kommen Rückbau- und Entsorgungskosten, soziale Folgen des Arbeitsplatzverlustes und insbesondere Auswirkungen auf nachgelagerte Lieferketten – bis hin zu Produktionsverlagerungen und Werksschließungen.

Die Ergebnisse zeigen: Die sozioökonomischen Folgen einer Cr(VI)-Beschränkung müssen neu bewertet und in der politischen Entscheidungsfindung angemessen berücksichtigt werden.

Mitglieder können die Studie im geschützten Bereich downloaden.

Haben Sie, als politischer Vertreter oder interessierte Öffentlichkeit, auch Interesse an den Ergebnissen der Studie?

Wenden Sie sich bitte an:

michaela.wagner@vecco.de

Das Executive Summary finden Sie als One-Pager hier:

Die wirklichen sozio-ökonomischen Kosten von Cr(VI), Vecco / ZVO 2026 Pdf